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Kreisreforum Sachsen

Ein Artikel von djahan

Die Kreisreform Sachsen Durch die erste sächsische Kreisreform die am 1. August 1994, die damaligen Landkreise Leipzig, Borna und Geithain zum neuen Landkreis Leipziger Land machte, kamen auch staatliche Aufgaben auf die Kreise und ihre Kommunen zu. Durch die Fusion, zum gleichen Zeitpunkt am 1. August 1994, der Landkreise Grimma und Wurzen entstand der Muldentalkreis, der am 1.August 2008 mit dem Landreis Leipziger Land zum Landkreis Leipzig zusammengeschlossen wurde. Durch die Kreisreform Sachen 2008, wurde der Muldentalkreis zur Landesdirektion berufen und die Stadt Borna zur Kreisstadt ernannt. Besonders kritisch wurde die Wahl der Stadt Borna als Kreisstadt gesehen, da die Stadt Borna erst durch eine 1999 stattgefundene Gebietsreform zum Kreissitz des Landkreises Leipziger Land kam und vorher zur Stadt Leipzig gehörte. Besonders den Amtsträgern der Stadt Grimma schien dies nicht Rechtens und sie wollten dagegen vor dem Verwaltungsgericht Klage einreichen. Bei einer sachlichen Auseinandersetzung musste sich der Innenminister undemokratisches Verhalten vorwerfen lassen und wurde zum Rücktritt aufgefordert. Eine vor dem Verwaltungsgericht Sachsen eingereichte Klage des Muldentalkreises zwecks Überprüfung der verfassungsrechtlichen Gesetzeslage wurde vom Verwaltungsgericht am 25. September 208 mit dem Vermerk abgelehnt, dass die Reform zu kurz greifen würde und die Klage gegen die Verfassung des Freistaates Sachsens ist. Borna als große Kreisstadt hat heute etwa 21200 Einwohner. Der Muldentalkreis, der im Südlichen Raum von Leipzig liegt, ist bekannt durch seine ausgezeichneten Naturschutzgebiete, Flora und Fauna Habitate und ein Europäisches Vogelschutzgebiet. In unmittelbarer Nähe verlaufen die Landesgrenzen von Thüringen und Sachsen-Anhalt. Städte die zum Muldentalkreis gehören sind Bad Lausick, Belgersham, Bennewitz, Borsdorf, Brandis, Colditz, Falkenhain, Grimma, Ggroßbardau, Großbothen, Hohburg, Kühren-Burkartshain, Machern, Mutzschen, Naunhof, Nerchau, Otterwisch, Parthenstein, Thallwitz, Thümmlitzwalde, Trebsen, Wurzen und Zschadraß die alle in eine reizvollen, naturreichen Umgebung eingebettet sind. , Seinen Namen verdankt der einst selbständige Muldentalkreis dem größten Fluss der durch den Kreis von Süden nach Norden fließt, der Mulde, ein links von der Elbe gelegener und nicht schiffbarer Nebenfluss. Die Mulde ist einer der schnellsten fließenden Flüsse in Mitteleuropa und erlangte durch das Jahrhunderthochwasser im Jahre 2002 eine traurige Berühmtheit. Es wird vermutet, das der Name auf die zahlreichen Mühlen, die früher am Ufer des Flusses betrieben wurde, zurückgehen. Das Wappen des ehemaligen Muldentalkreises besteht aus einem grün silbernen Göpel mit nach vorne gebogenen Schräglinien, die je von einer grünen Blüte mit 4 Blütenblättern verziert ist. Erkunden kann man das Muldental aber nicht nur mit dem Rad oder zu Fuß auf seinen zahlreichen, gut ausgebauten Wegen, wie den Muldentalradweg, wobei es entlang der Muldentalbahn zum Muldestausee oder zur Schiffsmühle Höfgen geht, oder aber in die andere Richtung zur Dessauer Mulde oder der Hängebrücke von Grimma.

Kommentare zu diesem Beitrag

Girma schrieb am 20:20 Uhr 24.12.2010

) Super Seite!

Dorit schrieb am 09:23 Uhr 22.12.2010

Ich nutz sie ab und zu, ist eigentlich ganz gut :)

Hans-Hermann schrieb am 17:01 Uhr 23.10.2010

Sehr schöner Beitrag. Ich habe einen englischsprachigen Blog und würde ihn gerne ins Englische übersetzt bei mir übernehmen. Ginge das? Thx!

Eduard schrieb am 20:08 Uhr 22.10.2010

ihr seite einfach die besten, danke für eure Unterstützung